Woche #26
Meine 6 Monate neigen sich dem Ende zu und die letzte Arbeitswoche ist angebrochen. Dennoch gab es genug Zeit um ein zweites Mal in die Universal Studios zu fahren und das Wochenende in Las Vegas zu verbringen, wo wir Martin Garrix im Dayclub, eine Cirque du Soleil Show und die Sphere gesehen haben.
Montag
Am Montag hat die (fast) letzte Woche meines Praktikums begonnen. Doch das heißt nicht, dass man weniger arbeitet und eigentlich schon fertig ist. Im Gegenteil. In dieser Woche wollte ich noch so einiges schaffen um mein Projekt in einen halbwegs fertigen Zustand zu bringen. Mit neuer Unterstützung eines Kollegen aus Deutschland, der gerade ebenfalls in Newport Beach war, konnten wir gemeinsam viel schaffen.
Am Abend ging es dann zu meiner letzten Privatstunde bei Samantha und zum Kurs mit den anderen. An diesem Abend konnte ich mich nochmal von all meinen Freunden dort verabschieden. Viele von ihnen waren sehr traurig und haben mich gefragt, wann ich wieder nach Kalifornien kommen werde...
Und wer weiß, vielleicht ergibt sich in der Zukunft noch eine Gelegenheit für mich. West Coast Swing Events gibt es in der Gegend ja auch zahlreiche über das ganze Jahr verteilt.
Dienstag
Der Dienstag war einer der längsten Arbeitstage seit langem für mich. Begonnen mit einem Meeting morgens um 7 Uhr mit Kollegen in Deutschland ging es dann bis früh Abends im Office weiter. Allerdings hatten wir eine sehr gute Zeit im Office und konnten knifflige Probleme lösen, was de Freude umso größer macht, wenn endlich alles funktioniert.
Ebenfalls ist an diesem Tag mein Freund aus Deutschland angekommen, mit dem ich nächste Woche nach Hawaii fliegen werde. Gemeinsam mit dem deutschen Kollegen sind wir dann am Abend noch zu dritt Essen gegangen und haben den Tag ausklingen lassen.
Mittwoch
Genau wie die vorherigen Tage hatten wir auch Mittwoch auf der Arbeit viel vor und auch geschafft. Am Abend hatten wir uns allerdings vorgenommen gemeinsam nach Los Angeles zu fahren, da einige von uns noch nicht da waren.
Nach 1,5 Stunden Fahrt sind wir endlich am Santa Monica Pier angekommen, wo wir einen kleinen Spaziergang zum Sonnenuntergang gemacht haben.
Weiter ging es dann über den Hollywood Walk of Fame zum Griffith Observatory. Durch den Stadtverkehr hat allein dieser Trip eine weitere Stunde in Anspruch genommen, sodass es bei unserer Ankunft schon 20:20 Uhr war. Wir hatten vor, die Planetariums-Show um 20:45 Uhr zu besuchen, als ich jedoch in der Schlange für den Ticketverkauf angekommen bin wurde das letzte Ticket an die Person vor mir verkauft.
Dennoch haben wir uns nicht die Chance entgehen lassen den Ausblick auf die Stadt in der Nacht zu genießen, bevor wir uns auf den ebenfalls 1,5 stündigen Rückweg nach Irvine gemacht haben.
Donnerstag - Universal Studios
Am Donnerstag haben wir uns dann doch als Ausgleich einen Tag frei genommen und sind am Morgen zu den Universal Studios nach Los Angeles gefahren. Nach 2 Stunden fahrt sind wir dort gegen 10 Uhr angekommen und sind nach einer weiteren halben Stunden mit technischen Problemen bei der Ticketkontrolle auch im Park gewesen.
Glücklicherweise ist unter der Woche deutlich weniger los im Park als bei meinem letzten Besuch am Sonntag. Bei den meisten Attraktionen mussten wir keine 10 Minuten anstehen. Besonders vorteilhaft war dafür allerdings auch die "Singlerider Queue". Sofern verfügbar kann man sich dort anstellen und wird als einzelne Person genutzt um Plätze von kleineren Gruppen aufzufüllen. Wenn ein Fahrgeschäft beispielsweise 4 Plätze nebeneinander hat und eine 3er Gruppe kommt wird man zu der Gruppe hinzugefügt. Dadurch hatten wir bei fast allen Geschäften mit dieser Schlange eine Wartezeit von unter einer Minute im Vergleich zu 10-20 Minuten.
Da wir dadurch so viel Zeit gespart haben, hatten wir sogar die Chance unterschiedliche Rides mehrfach zu fahren. Insbesondere die Wasserbahn im Jurassic Park Theme hat uns bei der zweiten Fahrt ordentlich nass gemacht. Als wir halbwegs trocken waren sind wir zu der "Waterworld" Show gegangen, bei der ich bei meinem letzten Besuch auch noch nicht war. Unwissend haben wir uns dort in eine der vorderen Reihen gesetzt.
Als die Show dann los ging hat sich herausgestellt, was für ein Fehler diese Entscheidung war:
Die Show war nämlich (insbesondere vor Beginn der eigentlichen Stuntshow) sehr interaktiv mit den Zuschauern. Interaktiv in dem Sinne, dass die drei Artisten einer voll Wasser hatten und diese ins Publikum geschüttet haben. Aber so richtig! Insbesondere die Personen in der ersten Reihe waren klitschnass. Während sie das Publikum nass gemacht haben, haben sie darüber aufgeklärt, dass man in den ersten Reihen durchaus nass wird und sie dass auch ernst meinen, wie sie unverkennbar präsentiert haben. Danach hatte niemand mehr Zweifel. Diese Demonstration ging sogar so weit, dass einer der Statisten einen Wasserschlauch genommen hat und das arme Mädchen direkt neben mir für ca. 90 Sekunden nass gespritzt hat: "If you don't believe me that you will get wet during this show, you should ask her" (Man muss hier allerdings dazu sagen, dass die Mutter hinter ihrer Tochter auf sie gezeigt hatte). Da hatte ich echt nochmal Glück, wobei auch ich durch den einen oder anderen Eimer nass geworden bin.
Während der Show wurde das Versprechen natürlich weiterhin eingehalten, insbesondere durch die Jetskis welche einige Meter von uns entfernt das Wasser ins Publikum gespritzt haben. Dennoch war es eine sehr unterhaltsame und beeindruckende Show.
Nach dem Parkbesuch sind wir fürs Abendessen zur Cheesecake Factory gefahren, bevor wir um 19:30 Uhr in der ersten Aufführung des neuen Animationsfilm "The Wild Robot" im IMAX des Universal Cinema waren. Beworben als der beste Animationsfilm des Jahres hatten wir hohe Erwartungen, welche auch erfüllt wurden. Insbesondere der Artstyle des Films hat mir sehr gefallen, da es mal was positives neues war.
Freitag - Las Vegas
Am Freitag ging es dann noch einmal ins Büro, wo wir zur Mittagspause noch einmal mit dem Boot durch den Hafen gefahren sind.
Am Nachmittag ging es dann allerdings schon weiter nach Vegas, wo ich mit meinem Freund aus Deutschland das Wochenende verbracht habe. Aufgrund des Verkehrs dauerte die Fahrt allerdings ganze 5,5 Stunden, sodass wir erst um 21:15 Uhr angekommen sind. Nach dem Check-In im Palazzo Hotel sind wir zum Gordon Ramsay Burger gelaufen, wo wir unser Abendessen hatten.
Auf dem Rückweg haben wir uns noch die Wassershow im Bellagio gegenüber angesehen, bevor wir um Mitternacht wieder in unserem Hotelzimmer waren. Erschöpft von der langen Fahrt sind wir dann erstmal schlafen gegangen um uns für den nächsten Tag auszuruhen.
Samstag - Dayclub mit Martin Garrix
Für den Samstag haben wir Frühstück im Broken Yolk Café in Downtown Las Vegas geplant, wo wir ein äußerst leckeres Frühstück genossen haben. Nach dem Frühstück ging es für uns wieder zurück ins Hotel, wo wir um 1 Uhr Tickets für den Dayclub im Venetian Hotel direkt neben unserem hatten. Dort hat an diesem Tag nämlich Martin Garrix aufgelegt. Das Problem war jedoch, dass wir nicht genau wussten, wann er auflegen wird, die Tickets den Eintritt allerdings nur vor 13 Uhr garantiert haben.
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| Frühstück im Broken Yolk Café |
Da wir dies allerdings nicht verpassen wollten sind wir pünktlich kurz vor 13 Uhr in den Club gegangen. Was man dazu sagen sollte ist, dass ein Dayclub in Las Vegas bedeutet, dass es dort Pools gibt, in denen sich die Hälfte der Menschen befindet und der Dresscode Bademode ist.
Entsprechend waren wir vorbereitet und haben dann auch die nächsten 4 Stunden fast durchgängig im besagten Pool verbracht. Für die ersten zwei Stunden hat noch ein anderer DJ aufgelegt, von dem wir jedoch nicht sonderlich begeistert waren. Gegen 15 Uhr ist dann endlich Martin Garrix angekommen und hat uns die nächsten 2 Stunden unterhalten. Die Stimmung war super und wir haben auch recht am Anfang unserer Zeit im Pool ein anderes deutsches Paar (in den 30ern) getroffen, mit denen wir uns gut unterhalten konnten.
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| Martin Garrix |
Unsere Learnings nach diesem Tag im Dayclub in Las Vegas:
- Man benötigt keine Tickets, wenn man sich von einem Promoter auf eine Gästeliste setzen lässt, wodurch man 40 $ (als Mann, Frauen zahlen nämlich nur 25 $) sparen kann
- Cocktails sind unfassbar teuer: Alkoholfreie Cocktails gab es nur im "6er pack" für 78 $, ein normaler Cocktail kostet 58 $!!!
- Wenn man eine Liege oder ähnliches haben möchte muss man diese vorher reservieren, was wiederum ein mittlerer dreistelliger Betrag und aufwärts ist.
Als wir den Club kurz nach 16 Uhr verlassen haben sind wir zurück auf unser Zimmer gegangen und wollten unser Abendessen planen. Als wir uns dann um kurz nach 17 Uhr auf den Weg gemacht haben mussten wir allerdings feststellen, dass so gut wie alle Restaurants eine Wartezeit von einer Stunde oder mehr hatten. Hungrig haben wir uns daher auf die Suche nach einem Restaurant gemacht, wo wir ohne lange Wartezeit einen Platz bekommen können. Wir hatten dann glücklicherweise ein Restaurant gefunden, wo wir nur 15 Minuten warten mussten, was wir dankbar angenommen haben.
Gestärkt haben wir uns dann auf dem Weg zum Bellagio gemacht, wo wir Tickets für die Cirque du Soleil Show "O" hatten. Da wir vor der Show noch etwas Zeit hatten haben wir im Casino noch ein paar Runden Blackjack gespielt, bevor wir dann um 21:30 Uhr in der Show waren.
Die Bühne war sehr beeindruckend, da sie sich in wenigen Sekunden von einer normalen Bühne in einen mehrere Meter tiefen Pool transformieren kann, in den die Akrobaten aus luftigen Höhen hineingesprungen sind.
Sonntag - The Buffet und die Sphere
Für den Sonntagmorgen hatten wir glückerweise schon im Voraus eine Reservierung für "The Buffet" im Wynn Hotel gemacht. Dort haben wir dann eine Stunde lang das riesige Buffet probiert und uns satt gegessen, da wir geplant haben, an diesem Tag nicht zu Mittag zu essen.
Da wir vor unserem nächsten Programmpunkt noch etwas Zeit hatten haben wir uns dazu entschieden, nach Downtown Las Vegas zu fahren, wo der Mindesteinsatz an den Tischen nicht ganz so hoch ist (5 $ vs. 25 $ am Strip). Dort angekommen haben wir zunächst ein Paar Runden Roulette gespielt, wo ich sogar um die 15 $ Gewinn erspielt habe. Primär wollten wir jedoch Blackjack spielen, was wir dann auch recht schnell gemacht haben.
Am Blackjack-Tisch haben wir dann die nächsten 1,5 Stunden verbracht. Trotz eines kleinen Profits zwischendurch hatten wir beide am Ende einen kleinen Verlust von 40 $ (gemeinsam).
Um 14 Uhr hatten wir dann endlich unsere "Sphere Experience". Von drinnen ist dieses Gebäude ebenso beeindruckend wie von außen, insbesondere dann, wenn man den riesigen Bildschirm zum ersten Mal sieht. Der 45 minütige Film hat eine sehr schöne Geschichte und insbesondere das immersive Erlebnis der Kombination von Bildschirm, vibrierenden Sitzen und Wind ist unvergleichbar. Diese Erfahrung muss man einfach mal machen, auch wenn sie mit etwas mehr als 100 $ nicht gerade günstig ist.
Gegen 16 Uhr haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht. Der Verkehr war glückerweise nicht allzu schlimm, sodass wir nur ca. 4 Stunden benötigt haben. Somit konnten wir kurz nach 21 Uhr im Eureka zu Abend essen und das Wochenende ausklingen lassen.
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| Abendessen bei "Eureka!" |


















