Woche #19 - Las Vegas und Los Angeles

In dieser Woche ging es ins unfassbar heiße (46 °C) Las Vegas, bevor wir zum Ende der Woche zurück nach Los Angeles gefahren sind, wo wir in einem Airbnb in den Hollywood Hills übernachtet haben.

Montag

Nach den Nationalparks am Ende der letzten Wochen ging es diese Woche weiter in die Wüste Nevadas nach Las Vegas. Am Montag hatten wir jedoch noch einen Zwischenstopp vor Vegas an der Route 66 mitten im Nirgendwo. Dabei konnten wir uns schon auf die heißen Temperaturen (zu diesem Zeitpunkt 42 °C) einstellen und haben am Abend noch im Pool ein wenig geschwommen.

Dienstag - Las Vegas

Am Dienstag ging es dann endlich nach Las Vegas, wo wir im Excalibur Hotel am südlichen Ende des Strips geschlafen haben.
Eingang des Hotels "Excalibur" bei Nacht

Selbiges Gebäude am Tag

Auf dem Weg nach Las Vegas haben wir noch einen kurzen Abstecher zum Ort mit dem Namen "Zzyzx" gemacht (ja, der heißt wirklich so), welcher abseits des Highways in der Wüste liegt. Die Straße dorthin geht vom Highway ab und führt nur in diese eine Richtung, ist jedoch nach 10 Meilen nicht mehr asphaltiert. An diesem Punkt haben wir uns entschieden, nicht weiter zu fahren, zumal es sich laut Wikipedia eh nur um eine Forschungseinrichtung handelt.

Beim Check-In wurden wir direkt positiv überrascht: Nicht nur haben wir ein Zimmer im 26. Stock (von 28) bekommen, sondern es war auch noch günstiger als bei der Buchung ursprünglich angegeben und das sogar inklusive der Parkgebühren (immerhin 18 $ pro Tag, dafür gültig in jedem MGM Hotel in Vegas).
Ausblick aus dem Zimmer Richtung Strip (Norden).
Da es noch recht früh war haben wir als nächstes die Hotels am Strip ein wenig näher erkundet:
Erster Zwischenstopp war das "Palazzo", welches direkt mit dem "Venetian" Hotel verbunden ist.

Im Venitian selbst gibt es dann zahlreiche Shops und in der Mitte einen Kanal, auf dem auch Gondelfahrten angeboten werden (zu einem typischen Vegas-Preis versteht sich)
Wieder draußen vor den Hotels wurden wir natürlich von der enormen Hitze wieder erschlagen (mittlerweile 45 °C), konnten allerdings auch einen Blick auf das "Mirage" werfen, welches bald schon abgerissen wird, damit ein neues Hotel entstehen kann (das Hard Rock Guitar Hotel).
Das mittlerweile bereits geschlossene Mirage Hotel
Wie jeder weiß ist nicht weit von Venedig auch schon Paris, was unser nächster Halt war:
Die nachgebaute Version des Eiffelturms in Las Vegas
Direkt gegenüber vom Eiffelturm ist das "Bellagio", welches bekannt für seine Wasserspiele ist.
Ausblick vom Strip Richtung Norden: Links das "Bellagio", dahinter "Caesars Palace" und rechts das "Paris" Hotel.

Wasserspiele vorm "Bellagio"
Bei den Wasserspielen ist uns aufgefallen, dass tatsächlich jedes Mal eine andere Show aufgeführt wird. Ab 20 Uhr finden Shows alle 15 Minuten statt.
Wenn man sich umdreht sieht man den Eiffelturm, wie er nachts bunt beleuchtet wird

Essen durfte natürlich auch nicht fehlen, weshalb es an diesem Abend zum "Gordon Ramsay Burger" im "Planet Hollywood" ging.

Mittwoch

Den Mittwoch haben wir genutzt um die Gegend um Las Vegas zu erkunden. Erster Halt war der Hoover Damm, welcher ca. 45 Minuten östlich der Stadt direkt auf der Grenze von Nevada und Arizona liegt.
Die Färbungen des Gesteins lässt andeuten, wie hoch das Wasser hier einst stand
Weiter ging es dann im Anschluss zum "Grand Canyon West". Dieser Teil des weltberühmten Grand Canyons ist leider auch stark auf Tourismus ausgelegt, weshalb man nicht ohne ein Ticket überhaupt zum Canyon kommt (wie es an anderen Stellen der Fall ist).
Nach 10 Minuten Busfahrt sind wir dann endlich am Grand Canyon angekommen.
Der Bus führt einen dann noch zu einem zweiten Stopp, wo man einen ca. 270° Blick auf den Canyon hat.
Blick vom zweiten Aussichtspunkt
Reisetipp: Am Grand Canyon West gibt es ebenfalls den "Skywalk", welcher selbstverständlich extra kostet. Allerdings darf man NICHTS auf diesen mitnehmen und der Ausblick ist auch nicht bedeutend anders als von dem Ort direkt daneben. Meiner Meinung nach ist dieser Skywalk die Kosten nicht wert...

Nach einer zweistündigen Fahrt ging es dann auch zurück nach Las Vegas.

Donnerstag

Der Donnerstag startete für uns erstmal im Fitnessstudio des Hotels:
Fitnessstudio im Excalibur mit Blick auf den Pool
Nach 40 Minuten ging es dann zum Frühstück, wo wir die abtrainierten Kalorien direkt wieder draufgepackt haben:
Hmmm, lecker Crêpes
Nach dieser Stärkung sind wir zurück zu unserer Erkundung des Strips gekehrt und haben das Planet Hollywood genauer betrachtet.
Im Planet Hollywood gibt es auch zahlreiche Geschäfte, sowie eine Projektion auf den Eingang des Theaters
Für unser Abendprogramm haben wir uns vorgenommen, die Blue Man Group zu besuchen.
Ikonisch für die Show ist unteranderem das Spielen dieses Instruments, welches lediglich aus unterschiedlich geformten und langen Röhren besteht.

Neben der Musik gab es auch viele visuelle Inhalte
Disclaimer: Tatsächlich ist das Fotografieren ohne Blitz gestattet, lediglich Bewegtbildaufnahmen (aka Videos) sind nicht erlaubt.
Reisetipp: Wir haben uns beim Kauf der Karten dazu entschieden, die günstigsten Plätze zu buchen. Neben dem beworbenen Preis kamen natürlich noch zahlreiches Zusatzkosten auf den Ticketpreis drauf, was in unserem Fall ganze 50 % des ursprünglichen Werts waren! Dafür meinte die Person, bei der wir die Tickets gekauft haben allerdings auch, dass wir direkt wenn wir unsere Plätze gezeigt bekommen fragen sollen, ob sie die Plätze "upgraden" können. Als wir dies getan haben wurden wir von einer äußerst hilfreichen Person direkt in die erste Reihe gesetzt! Da kann man sich nicht beklagen, muss allerdings auch damit rechnen, spontan mal zum Teil der interaktiven Show zu werden!

Nach der Show sind wir nochmal zum Bellagio gefahren um in einem der benachbarten Hotels zu Abend zu essen.
Ausblick vom "Bellagio" auf das "Paris" mit dem "High Roller" Riesenrad und der "Sphere" links daneben

Freitag - Palm Desert

Der Freitag markierte dann schon das Ende unserer Zeit in Las Vegas und es ging nach Palm Springs, beziehungsweise Palm Desert, welches nicht weit entfernt liegt. Auf dem Weg dort hin sind wir ebenfalls durch den Joshua Tree Nationalpark gefahren. Dieser war jedoch nicht wirklich besonders. Wir waren allerdings auch nicht im Hauptteil des Parks, sondern haben ihn lediglich durchquert.

Immerhin wird Palm Desert (bzw. Palm Springs) dem Namen gerecht, denn es gibt dort überall Palmen und in der Wüste liegt der Ort auch, was man an den immer noch hohen Temperaturen merken konnte.
Eine der Hauptstraßen in Palm Springs
In Palm Springs haben wir dann auch zu Abend gegessen.
"Lulu" in Palm Springs
Zurück im Hotel angekommen wollten wir noch den Pool besuchen. Zu unserer Überraschung war das Wasser im Pool ziemlich genau Körpertemperatur, sodass man wirklich ohne zögern ins Wasser rennen konnte uns es zu keinem Zeitpunkt unangenehm kalt war (wir alle kennen dieses Gefühl was eigentlich jeder Pool hat).

Samstag - Los Angeles

Bereits früh am Morgen haben wir uns dann auf den Weg nach Los Angeles gemacht. Dort haben wir ein Airbnb in den Hollywood Hills gemietet.
Ausblick von der Dachterrasse, welche direkt an unser Zimmer angrenzt.
Das Haus hat insgesamt 4 Etagen, wobei die unterste permanent vermietet ist. Auf den mittleren beiden Etagen wohnt der Besitzer, welcher bereits im Ruhestand ist und sich vor einigen Jahren dieses Haus aufgrund der Lage und des Ausblicks gekauft hat. Die oberste Etage wird als Airbnb vermietet und kommt mit einer riesigen Dachterrasse und einem Ausblick auf Beverly Hills und West Los Angeles.
Ausblick auf West L.A.
Nach einer kurzen Führung durch das Haus haben wir uns wieder auf den Weg gemacht und die Stadt erkundet. Erster Zwischenstopp war dabei der UCLA Campus.
UCLA (University of California Los Angeles)
Weiter ging es dann zum Pazifik, genauer gesagt zum weltbekannten Santa Monica Pier.
Unfassbar viele Menschen, sowohl auf dem Pier, als auch auf dem Strand daneben
Etwas weiter südlich von Santa Monica gibt es noch Venice Beach.
Namensgeber für Venice Beach sind die kleinen Kanäle, welche einige Häuserreihen von einander trennen
An der Strandpromenade von Venice Beach gibt es viele kleine Geschäfte und Straßenhändler. Besonders populär sind dabei scheinbar die Läden, wo man T-Shirts, Pullover und Hosen mit Motiven bedrucken kann. Scheinbar ist das dort ein Ding, wo viele Leute drauf stehen.

Am Abend ging es dann zurück zur Unterkunft, wo wir die Lichter der Stadt bewundert haben.
Ausblick von der Dachterrasse bei Nacht

Sonntag

Frühstück gab es am Sonntag beim "Project Bloom Coffee". Danach war unser erster Punkt auf der Tagesordnung das Griffith Observatory.
Ausblick vom Griffith Observatory
Danach ging es weiter zum Hollywood Boulevard.
Weiter ging es dann nach Pasadena, wo wir bei einem speziellen Event die neuen Fahrzeuge von Rivian sehen konnten.
Rivian R2, der ab 2025/26 auch in Europa verfügbar sein wird
Nächster Halt war Downtown L.A., wo wir ins (kostenlose) "The Broad" Museum gegangen sind:

Diese Statur war wahrscheinlich noch das interessanteste Kunstwerk

Überdimensionaler Tisch mit Stühlen

Auch das ist Kunst. Titel "Blue Red" (wie kreativ)
Am Nachmittag ging es dann zum "Original Farmers Market" und der angrenzenden Mall.

Nach einem Abendessen beim Italiener ging es dann noch zum "Mulholland Scenic Overlook", wo wir dann den Sonnenuntergang beobachten konnten.