Woche #18 - San Francisco und Nationalparks

Die Woche startete im Silicon Valley, bevor wir dann weiter nach San Francisco gefahren sind. Dort haben wir dann die halbe Woche verbracht, bevor wir am Freitag für einen Tag zum West Coast Swing Event "Swingtacular" (Videos im Blog!) gefahren sind und im Anschluss uns auf den Weg zu den Nationalparks gemacht haben.

Montag - San Francisco

Unser erster Stopp am Montag Morgen war das Tesla HQ im Silicon Valley.
Leider gab es dort nicht wirklich viel zu sehen, da der Standort ausschließlich für Mitarbeiter war.
Nach diesem unspektakulären Start ging es für uns weiter zum Stanford University Campus, der nur ca. 10 Minuten entfernt war. Dort steht unter anderem der "Hoover Tower", von dem aus man einen guten Blick über das Gelände hat:
Der Haupt-Campus von Stanford

Stanford Memorial Auditorium

Der Hoover Tower von unten

Stanford University Memorial Church

Nach diesem Ausflug zur Universität war es Mittagszeit, weshalb wir das SAP Office in Palo Alto besucht haben. Von dort hatten wir einen schönen Ausblick über das Silicon Valley.

Nach einem Mittagessen im Café ging es weiter nach Downtown Palo Alto, wo wir das dortige "Hanahaus" besucht haben.
Hanahaus in Palo Alto
Von dort aus ging es dann weiter nach San Francisco.
Man weiß, dass man in San Francisco angekommen ist, wenn man die vollständig selbstfahrenden (Waymo) Autos auf der Straße sieht, die man sich per App als Taxi buchen kann.

Eine der ersten Sehenswürdigkeiten war das Baseball Stadion der SF Giants, welches direkt an der Bay liegt.

Von dort hat man ebenfalls einen Ausblick auf die Downtown von San Francisco
Weiter die Promenadenstraße entlanggefahren haben wir dann auch das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt gesehen: die Golden Gate Bridge.
Blick auf die Golden Gate Bridge und San Francisco
Aufgrund der besonderen Lage der Bay Area lag die Golden Gate Bridge fast durchgängig im Nebel, sodass wir nie einen freien Blick auf sie hatten. Abendessen gab es für uns an diesem Tag in Sausalito, was auf der anderen Seite der Golden Gate Bridge lag. Auf dem Rückweg nach San Francisco war die gesamte Stadt in Nebel gehüllt doch wir haben uns trotzdem noch die "Painted Ladies", eine bekannte Häuserkette in SF, angesehen.
Die Painted Ladies mit der vernebelten Stadt im Hintergrund

Dienstag

Auch an diesem Morgen lag die Stadt im tiefsten Nebel. Wir haben uns dennoch dazu entschlossen, die bekannteste Gefängnisinsel der Welt, Alcatraz, zu besuchen. Mit dem Bus sind wir daher zum Pier gefahren, wo die Fähre uns auf die Insel gebracht hat.
Alcatraz im Nebel der Bucht
Obwohl wir keine Tickets gebucht hatten, konnten wir vor Ort noch welche erwerben (auch wenn online keine mehr verfügbar waren) und mussten auch nicht wirklich lange auf unser Boot warten.
Die Pier-Seite von Alcatraz, wo die Boote anlegen. Diese Seite ist von der Stadt abgewandt.
Nach der 45 minütigen Audiotour durch das Gefängnis sind wir mit der Fähre wieder zurück aufs Festland gefahren.

In "Little Italy" haben wir uns dann für "Tony's Pizza Napoletana" entschieden. Das Menü hat uns hier zwar stark verwirrt, da es sehr viele Arten von Pizza gab (Napoletana, Detroit, Grandma, California, ...), aber wir haben uns letztendlich für eine Pizza im "Grandma" Stil entschieden, was im Endeffekt eine rechteckige New-York Style Pizza war (dünner Teig, ohne Kruste).

Gestärkt ging es dann bei klarem Himmel und strahlender Sonne nach Chinatown, was direkt um die Ecke liegt.
Chinatown in San Francisco
Für unser Abendprogramm haben wir uns dann spontan entschieden, ein Baseball-Spiel zwischen den SF Giants und den Oakland Athletes im Stadion der Giants zu besuchen. Tickets gab es glücklicherweise noch an der Abendkasse. Ebenfalls hatten wir Glück, dass unser Office nur einen Block vom Stadion entfernt ist, sodass ich dort meinen Rucksack ablegen konnte, welcher im Stadion nicht erlaubt war.
Blick von der Dachterrasse des Büros

Der Ausblick von unseren Sitzplätzen im Stadion.
Während der ca. 3 Stunden des Spiels haben wir uns auch Abendessen bei einem der zahlreichen Essensstände geholt und die Sonne langsam hinter uns untergehen sehen. Das Spiel selbst wurde stark von den Oakland Athletes dominiert (Endergebnis 5:2), weshalb die Stimmung bei den Giants-Fans eher bedrückt war. Nach dem Spiel ging es dann im vollen Bus ohne Umsteigen (aber mit 35 Haltestellen) zurück zum Hotel.

Mittwoch

Da auch dieser Morgen wieder stark bewölkt war sind wir mit dem Auto einmal um den nördlichen Teil der Bucht herum gefahren. Auf der anderen Seite von San Francisco waren wir dann in Berkeley, wo wir die University of Berkeley besucht haben.
Eines der Gebäude auf dem Campus
Auch diese Universität hatte einen Turm, den man besuchen konnte, um einen Ausblick über den Campus und auch die gesamte Bucht zu bekommen:
Ausblick auf San Francisco mit "Treasure Island" im Vordergrund

Blick auf den Uni-Campus
Auf unserem Rückweg nach San Francisco haben wir dann die Brücke über Treasure Island genommen und haben auch dort einen kurzen Stopp eingelegt, um die Aussicht auf die Stadt zu genießen:
Ausblick auf San Francisco von Treasure Island aus
Einen kleinen Mittagssnack gab es dann in einem Café in der Nähe vom Hafen:

Im Anschluss daran haben wir noch eine Runde Minigolf gespielt, bevor wir am Abend in einem Restaurant gegessen haben.

Donnerstag

An diesem Tag haben wir zum Frühstück Bagels in Downtown gegessen:
Da das Wetter am Nachmittag deutlich besser als die letzten Tage war, haben wir die Twin Peaks besucht, von denen aus man einen wundervollen Blick auf die Stadt hat:
Ausblick von den Twin Peaks auf San Francisco

Downtown San Francisco
Abendessen gab es dann im deutschen Restaurant "Willkommen", wo ich leider kein Schnitzel direkt,  einen Schnitzelburger gegessen habe.

Freitag - Swingtacular

Für den Freitag hatten wir viel geplant, da an diesem Tag das West Coast Swing Event "Swingtacular - The Galactic Open" im Süden von San Francisco begonnen hat. Bevor wir uns dem Tanzen gewidmet haben gab es jedoch erstmal ein Frühstück bei "Paris Baguette", welches ich aus meiner Zeit in New York nur allzu gut kannte.
Fotoleinwand im Hotel-Foyer
Als wir beim Hotel, wo das Event stattgefunden hat, angekommen sind, haben wir zunächst unsere Tagespässe abgeholt und mussten uns dann erstmal orientieren.
Übersichtskarte der einzelnen Ballrooms und sonstigen Locations
Um 11 Uhr startete dann der erste Block mit Workshops. Insgesamt hatten wir 5 Workshops direkt nacheinander, sodass wir bis 4 Uhr am Tanzen waren.
2. Workshop bei Demetre & Mia

3. Workshop "Three-For-All" bei Phoenix Grey mit Stealing und Tanzen zu dritt oder noch mehr Leuten gleichzeitig

5. Workshop bei Ben Morris und Victoria Henk
Nach diesem Block an Workshops gab es nun eine zweistündige "Dinner Break", in der wir erstmal was zu Abend gegessen haben, bevor es dann um 18 Uhr noch einen Workshop mit Thibault und Nicole gab.
6. Workshop des Tages bei Thibault & Nicole Ramirez
Um 20 Uhr gab es dann die "Eröffnungszeremonie", wo das gesamte Team und die Lehrer vorgestellt wurden, bevor dann um 20:30 Uhr die Vorrunden des "Open Three-For-All Strictly" begonnen haben. 
Eröffnung im Hauptsaal
Bei diesem Wettbewerb haben sich die Teilnehmenden in Dreiergruppen angemeldet, wobei die Geschlechter vollkommen irrelevant sind. Es gab einige Gruppen, die durchgängig zu dritt getanzt haben (eine Person führt zwei Personen, wobei die führende Person hier auch spontan gewechselt wurde), aber auch andere Gruppen, die Stealing und Switching gemacht haben.
Leo Lorenzo beispielsweise hat mit seiner Gruppe durchgängig zu dritt getanzt und kein Stealing betrieben

Andere Gruppen haben (zumindest zu beginn des Tanzes) ganz verrückte Dinge ausprobiert.

Highlight des Abends waren jedoch das Finale dieses Wettbewerbs und die Show der Profis (Champions) im Anschluss, welche in zufälligen Konstellationen zu dritt tanzen mussten.

Das komplett wurde sogar auf Youtube gestreamt und kann dort angesehen werden (Link ist der Beginn der Finalrunden, am Ende kommt auch noch die Show der Profis).
Empfohlene Zeitstempel im Video:
  • 0:56:20 - Beginn Three-For-All Finals
  • 1:31:11 - Ben Morris, Thibault Ramirez (Beginn der Champion Show)
  • 1:52:05 - KB (Champion Show)
  • 1:59:00 - Victoria Henk (Champion Show)
Um 23 Uhr mussten wir uns dann jedoch auf den Weg zu unserem neuen Hotel machen, damit wir wenigstens noch etwas Schlaf bekommen konnten (nicht so wie die meisten anderen Teilnehmer des Events, die noch bis früh am Morgen getanzt haben).

Samstag - Yosemite-Nationalpark

Nach dem Frühstück im Hotel ging es für uns los Richtung Yosemite-Nationalpark. Auf dem Weg dorthin haben wir dann auf Anzeigetafeln gelesen, dass man aktuell eine Reservierung benötigt, um zwischen 5 Uhr morgens und 16 Uhr in den Park zu dürfen. Da wir bis zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nichts davon wussten, hatten wir entsprechend auch keine Reservierung. Bei einer kurzen Recherche mussten wir weiterhin feststellen, dass die Reservierungen bereits im Januar 2024 freigegeben wurden und man jetzt nur noch ca. 1 Woche im Voraus eine Reservierung erhalten kann.

Da wir trotzdem schon auf dem Weg waren, haben wir noch am Supercharger vorm Nationalpark geladen. Das war das erste mal auf dieser Reise, wo wir auf einen Ladeplatz warten mussten.
Warteschlange vorm Supercharger. Im Gespräch mit einem anderen Fahrer habe ich erfahren, dass dies überwiegend dadurch begründet ist, dass dies der letzter Charger vor dem Nationalpark ist und es auch nur 6 Plätze gibt.
Während das Auto dann endlich geladen hat haben wir uns eine Pizza geholt und Mittag gegessen. Aufgrund der fehlenden Reservierung haben wir uns dann dazu entschieden, zuerst zu unserem Hotel südlich des Parks zu fahren und dann von dort aus den Park nach 16 Uhr zu besuchen.
Ausblick von der Straße auf dem Weg zum Hotel
Im Hotel angekommen wurden wir dann von der Rezeptionistin darauf hingewiesen, dass am Abend auch ein Event im Park ist, wo man gut die Sterne und auch die Milchstraße beobachten kann. Mit dieser Information sind wir dann gegen 17 Uhr zum Park aufgebrochen, wo wir erstmal eine Stunde in der Schlange von Autos auf den Einlass warten mussten:
Warteschlange vor dem Park, da es nur 2 Häuschen gibt, wo man Pässe erwerben kann.
Als wir dann endlich im Park waren sind wir zunächst ins Yosemite Valley gefahren. Dort haben wir erstmal eine Kleinigkeit gegessen, bevor wir uns auch schon wieder auf den Weg zur Sternenshow machen musste, welche am "Glacier Point" stattfand. Die Fahrt dort hin dauerte eine ganze weitere Stunde.
Dafür wurden wir mit einem großartigen Ausblick belohnt.

Passend zum Sonnenuntergang konnten wir beobachten, wie der Berg vor uns langsam dunkler wurde
Als es dann dunkler wurde haben am "Glacier Point Amphitheater" einige Interessierte ihre Teleskope aufgebaut. Die Parkranger haben eine kleine Einführung gegeben und ebenfalls einige Teleskope betreut, durch die man dann in die Sterne gucken konnte.
Bild vom Sternenhimmel (mit Handy und Stativ aufgenommen)

Sonntag - General Sherman Tree

Der Tag startete mit einem wundervollen Frühstück in "Bee's Bakery Cafe" in Oakhurst.
Bee's Bakery Cafe
Nach dem leckeren Frühstück sind wir zum "Shaver Lake" im Sierra National Forest.
Shaver Lake
Danach ging es weiter zum Sequoia Nationalpark und "General Sherman Tree". Insgesamt waren wir den Großteil des Tages im Auto unterwegs.