Woche #17 - Der Roadtrip beginnt...

 Diese Woche startete erstmal mit einer Präsentation meines Projektes vor einigen Vorstandsmitgliedern und dem "Intern Appreciation Day", bevor ich dann am Freitag Abend meinen Roadtrip begonnen habe. Dieses Wochenende ging es über Santa Barbara bis hoch nach San José im Silicon Valley.

Montag

Am Montag war ich auf der Arbeit überwiegend damit beschäftigt, mein Projekt in einen guten Zustand zu bringen, damit dieses demnächst weiter ausgerollt werden kann.

Am Abend gab es dann natürlich wieder WCS Unterricht bei Samantha in der Privatstunde und Matt im normalen Kurs.

Dienstag

Am Dienstag habe ich mich nach der Arbeit damit beschäftigt, meinen Koffer für den bevorstehenden Roadtrip zu packen und die letzten Vorbereitungen abzuschließen.

Mittwoch - Intern Appreciation Day

Am Mittwoch war in meiner Firma der sogenannte "Intern Appreciation Day". Da ebenfalls in dieser Woche die "Intern Olympics" gestartet sind, gab es ein public viewing in mehreren Standorten in ganz Amerika von einem Gespräch mit der ehemaligen Olympionikin Sharon Miller.

Im Anschluss daran hatten wir noch ein paar Cupcakes zum Essen und ebenfalls Mittagessen auf dem Boot.
Am Abend ging es dann mit den anderen deutschen Studierenden noch in die Billard-Bar, wo ebenfalls Country und Linedance Musik gespielt wird. Dort haben wir jedoch überwiegend Billard gespielt, wobei ich noch ein wenig länger geblieben bin, um auch noch ein wenig zu tanzen.

Donnerstag

Am Donnerstag hatte ich am Abend wieder eine Privatstunde mit Annie bei Samantha. Dort haben wir wieder einige Kombination gelernt und Feedback bekommen.

Freitag

Nach der Arbeit ging es dann für mich los zum Flughafen LAX, wo ich Jessica abgeholt habe. Natürlich hat es auch hier wieder knapp 1,5 Stunden nach der Landung gedauert, bis wir uns bei den Arrivals getroffen haben.

Mittlerweile war es schon 19 Uhr Abends und wir hatten noch eine lange Strecke vor uns. Der erste Zwischenstopp war Santa Barbara, wo wir eine Kleinigkeit essen wollten. Auf dem Weg dort hin konnten wir bereits die Sonne hinter den Bergen untergehen sehen, dennoch war es recht lange noch hell.

In Santa Barbara gegen 21 Uhr angekommen haben wir den Tesla am Supercharger abgestellt und wollten in der Zwischenzeit Essen gehen. Als wir im Restaurant angekommen sind haben wir jedoch festgestellt, dass das Auto schon so viel geladen hatte, dass wir es nicht mehr geschafft hätten, dort zu essen und rechtzeitig wieder beim Auto zu sein. Wenn man nämlich mit einem voll geladenen Auto die Ladestation blockiert, fallen pro verstrichener Minute Blockierungsgebühren an.
Ausblick vom Parkhaus mit dem Supercharger auf Santa Barbara

Auf dem Weg zurück zum Auto haben wir somit beschlossen, einfach bei "In-n-out" zu essen, was wahrscheinlich gerade mal ein Viertel von dem Restaurant gekostet hat.
In-n-out - Der Laden, wo auch Nachts die Schlange des Drive-Through sich durch den ganzen Parkplatz zieht.
Für unsere Unterkunft mussten wir jedoch noch eine weitere Stunde fahren, wo wir dann um 23:30 angekommen sind.

Samstag

Nach einem erholsamen Schlaf sind wir morgens um 9:30 Uhr wieder losgefahren. Nicht jedoch weiter in den Norden, sondern erstmal wieder zurück nach Santa Barbara, da wir die Stadt nochmal bei Tag ansehen wollten.

Nach einer Stunde Fahrt haben wir zunächst den Strand und den Pier besucht.
Santa Barbara Pier - Man kann hier sogar die ersten 75 Minuten kostenlos parken

Auf dem Pier haben wir dann auch gefrühstückt: drei Pancakes und einen Bagel. Frisch gestärkt ging es dann im Anschluss ins Stadtzentrum.

Im gleichen Parkhaus wie am Abend zuvor haben wir das Auto geparkt (diese Mal jedoch ohne es zu laden, da wir mehr Zeit in der Stadt verbringen wollten als nur 25 Minuten). 
Eine kleine Seitengasse in Santa Barbara
Gegen Mittag sind wir dann wieder zum Auto zurückgekehrt, haben noch kurz am Supercharger geladen und sind dann weiter in Richtung Norden gefahren.

Unser nächster Zwischenstopp war dabei "Pismo Beach", wo wir eigentlich auch an den Strand gehen wollten. Als wir jedoch nach 1,5 Stunden dort ankamen, waren die Straßen voll mit Autos und Menschen, die einen Parkplatz gesucht haben. Davon abgeschreckt haben wir uns dann dazu entschieden, nur kurz den Tesla zu laden und währenddessen etwas zum Mittag zu essen.

Mit dieser Stärkung hatten wir nun eine weitere 2 Stunden Autofahrt bis nach "Salinas" vor uns, wo unsere nächste Unterkunft war. Nachdem wir dort eingecheckt haben, sind wir noch eine halbe Stunde nach Monterey gefahren, wo wir uns die Stadt und den Hafenbereich angesehen haben. Nach unserer Sightseeing-Tour gab es dann natürlich noch Abendessen, bevor wir um 21:30 Uhr wieder in Salinas angekommen sind.

Sonntag

Am Morgen sind wir direkt nach Santa Cruz aufgebrochen. Nach gerade mal 30 Minuten Fahrt sind wir dort angekommen.
Dort gibt es direkt am Meer einen Freizeitpark namens "Boardwalk" mit zahlreichen Attraktionen. Das Wetter war am Morgen jedoch noch nicht so super, da es ebenfalls stark bewölkt war. Erst als wir dann Richtung San José aufgebrochen sind klarte der Himmel langsam auf.

Bei einem kurzen Ladestopp kurz vorm Silicon Valley haben wir uns nochmal gestärkt und den vergleichsweise günstigen Strom mitgenommen (im Vergleich zu anderen Superchargern nur halb so teuer).

Unser erster Stopp im Silicon Valley war dann der Apple Park, genauer gesagt das Apple Visitor Center. Dort habe ich für meine Kollegen noch einige T-Shirts und Tassen gekauft, welche sie sich gewünscht haben.

Für mich interessanter war dann der Google Plex, den wir im Anschluss besucht haben.
Am späten Nachmittag ging es dann Richtung San José, wo wir eine sehr schöne Einkaufsstraße gefunden haben, auch wenn die Läden dort eher an den Berliner Kudamm erinnern.
Erschöpft vom ganzen Laufen haben wir uns dazu entschieden, in der Cheesecake Factory zu Abend zu essen.

Nach dieser Stärkung war es schon fast Zeit für den Sonnenuntergang, den wir dann in einem Park nahe der Berge beobachtet haben.
Als die Sonne hinter dem Berg verschwunden war haben wir noch Downtown San José besucht. Zu unserer Überraschung war dort heute ein Konzert der "Beach Boys", einer Band aus den 1960ern.
Neben dem Konzert haben wir noch einige kleine Gassen mit Restaurants und Bars gesehen, bevor wir dann wieder zum Hotel gefahren sind.