Woche #10 - Jack & Jill O'rama

Am Wochenende war das berühmte West Coast Swing Event "Jack & Jill O'rama hier in Orange County. Vier Tage voller Tanzen, Workshops und Competitions. Außerdem habe ich mit meinen Mitbewohnern das erste Mal "Taco Tuesday" ausprobiert.

Montag

Der Montag war bis auf das wöchentliche WCS Tanzen am Abend nicht sonderlich ereignisreich.

Dienstag

Der Dienstag war da schon spannender, als ich am Abend mit meinen Mitbewohnern am "Taco Tuesday" Tacos essen waren. Wir sind gemeinsam zum "Holé Molé" gefahren, wo man dienstags nicht mal 2 $ pro Taco zahlen muss. Das war somit die perfekte Gelegenheit, unterschiedliche Tacos mal auszuprobieren.
Für drei von uns Vieren war das auch eine relativ neue Erfahrung, da wir noch nicht so oft Tacos gegessen haben.

Auch wenn die Tacos echt klein aussehen können wir bestätigen, dass 4-5 Tacos pro Person eine angemessene Anzahl sind.

Mittwoch

Ähnlich wie der Montag war auch der Mittwoch ein Langer Tag im Büro, sodass ich diese Woche nicht zu den Tanzkursen am Mittwoch gegangen bin.
Mittwochs sind viele Kollegen im Homeoffice, sodass das Office quasi leer ist.

Donnerstag

Am Donnerstag war es dann endlich so weit und am Abend ging es zum Jack & Jill O'rama West Coast Swing Event in Anaheim, 20 Minuten von meinem Zuhause entfernt (wenn nicht gerade Rushhour ist).
Um 19 Uhr ging es dann direkt mit den ersten beiden Workshops des Events los.


Im Anschluss daran gab es dann direkt das erste Turnier für die Newbies, also all diejenigen, die eigentlich noch nie ein Turnier getanzt haben. Da ich beim letzten Event jedoch einen Punkt bekommen habe, war ich für dieses Turnier nicht zugelassen.

Nach dem Turnier ging es dann ins Social-Tanzen über.

Freitag

Da es bereits um 10 Uhr morgens mit Workshops losging, bin ich am Donnerstag nicht zu lange geblieben, sondern habe mich gegen 2 Uhr morgens auf den Heimweg gemacht (und ja, für so ein Event ist das früh).
Morgens sind die Workshops noch recht leer und füllen sich dann über den Tag

Nach einem Arbeitsmeeting am Morgen habe ich mich dann auf den Weg zum Event gemacht, wo mich 6 Stunden ohne Pause an Workshops erwarteten.





Während des einstündigen Soundchecks habe ich dann die Pause genutzt, um eine Kleinigkeit zu essen. Direkt nach der Pause gab es nämlich das Novice Jack & Jill Turnier, wo ich ebenfalls teilgenommen habe. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl gab es in der Vorrunde (Prelims) 4 Heats (Gruppen) aus jeweils 28 Paaren, die gleichzeitig tanzen und berwertet werden. Jede Heat hat dabei 3 Tänze, wobei nach jedem Tanz die Partner im Kreis gewechselt werden (bestimmt durch einen Zufallsgenerator).

Ich persönlich hatte das Gefühl, dass ich im Contest alles Wissen was ich über West Coast Swing habe vergesse, was sich entsprechend in meinem Tanzen bemerkbar macht. Daher habe ich es auch nicht ins Halbfinale geschafft.

Nach den Prelims habe ich die Zeit genutzt, um mein Auto zu laden. Passend zum "Open Jackpot Final" war ich dann zurück beim Event und konnte den Profis bei ihrem Spotlight Final (nur 1 Paar pro Song) beobachten, bevor dann um Mitternacht der Social Dancefloor eröffnet wurde.
Open Jackpot Profiturnier - Nach den Spotlights gibt es einen Abschlusstanz, wo alle Paare nochmal tanzen.

Auch hier bin ich wieder gegen 2 Uhr morgens gefahren, auch wenn die Party bis 9 Uhr morgens angesetzt ist.

Samstag

Der Samstag startete dann wieder mit 3 Workshops am Morgen, wobei die ersten Workshops deutlich weniger Teilnehmer haben, als die späteren Workshops.

Da ab Mittags wieder nur Turniere waren, an denen ich nicht teilgenommen habe, hatte ich ein kurze Pause. Am späten Nachmittag gab es dann in einem kleineren Saal Solo-Workshops.
Im Follower Workshop haben wir beispielsweise eine Choreo zum Song "Greedy" von Tate McRae gelernt. Im Anschluss an die Solo-Workshops gab es dann noch einen Workshop im Hauptsaal.
Nach dem Workshop bin ich mit der Gruppe meiner Tanzschule Essen gegangen.
Auf dem Weg vom Event zum Restaurant haben wir auch einen Eisladen gesehen, der eine unfassbar lange Schlange an Menschen hatte.
Zurück beim Event angekommen, gab es dann gleich zwei Spotlight Finals.

Gegen 1 Uhr startete dann das "GLOW O'rama", quasi Social Dance mit Schwarzlicht.

Der Veranstalter des Events: Ben Morris

Da die Party sehr viel Spaß gemacht hat, bin ich bis kurz nach 4 Uhr morgens geblieben, bevor ich mich auf den Weg nach Hause gemacht habe.

Sonntag

Am Sonntagmorgen ging es wieder um 10 Uhr mit den letzten beiden Workshops des Events los.

Workshop bei Robert

Nach den Workshops kamen dann die ganzen Finalrunden der unterschiedlichen Jack & Jill Turniere. Um 16 Uhr waren dann auch endlich die Finalrunden der All-Stars und Champions, jeweils im Spotlight Format.
Während der Champion Finals war jedoch auch Aufnahmeverbot, da die Tänzer die Videos selbst teilen werden.
Afterparty
Nach der Siegerehrung gab es dann eine einstündige Pause, in der wir als Gruppe essen waren. Nach einem kleinen Snack sind wir dann noch zur Afterparty gegangen, die jedoch zu unserer Überraschung recht leer war. Um 22 Uhr war auch der letzte Abend vom Jack & Jill O'rama vorbei.

Jetzt blieb nur noch eines übrig: Mein Auto laden, da ich wieder bei gerade mal 30 Meilen Reichweite war.
Aufgrund der schlechten Ladeleistung von gerade einmal 52 kW war selbst "Schnellladen" sehr langsam.