Woche #5

Montag

Diese Woche startete direkt mit einem besonderen Event: Meinem Geburtstag. Passenderweise hat auch unser Standort sein 5-jähriges Jubiläum gefeiert. Ein gemeinsamer Geburtstag quasi! Das war natürlich optimal, da wir dadurch ein wundervolles Mittagsbuffet präsentiert bekommen haben.

Mein klarer Favorit waren die Mini-Burger! Neben dem kostenlosen Essen gab es auch noch ein persönliches Fotoshooting und einen Stand, wo man sich einen Blumenstrauß zusammenstellen konnte.

Natürlich wurde neben all den Festlichkeiten auch noch gearbeitet.

Am Abend stand dann, wie jeden Montag, das wöchentliche West Coast Swing Tanzen an.

Dienstag

Am Vormittag war Mal wieder Arbeit angesagt, bevor es dann am späten Nachmittag nochmal nach Orange County ging, wo ich bei einem interessant aussehenden Restaurant gegessen habe.

Mittwoch

Mittwoch war dann Home-Office Tag, weshalb ich das Haus erst mittags zum Lunch im University Town Center (UTC) verlassen habe. Dort habe ich mir bei "Tender Greens" Bolognese Pasta bestellt.

Auch war Mittwoch der Tag, an dem ich meine Miete für den neuen Monat bezahlen musste, was erstmal den "Fraud-alert" bei meinem amerikanischen Bankkonto ausgelöst hat. Glücklicherweise kein großes Problem, da ich es einfach online klären konnte.

Am Abend ging es dann wieder zum Tanzen, dieses Mal allerdings kein WCS, sondern Walzer Technik, Slowfox und Salsa. Da der Slowfox (bzw. Foxtrott wie es hier heißt) allerdings sehr komisch ist, fand ich diesen Kurs tatsächlich schlimm und würde auch nicht wieder Slowfox Unterricht hier in Amerika nehmen.

Als Abendessen habe ich dann zum ersten Mal die Küche in der WG genutzt, genauer gesagt nur den Backofen. Und der ist schon von der Funktionsweise sehr unterschiedlich zu denen, die man aus Deutschland kennt. Es gibt eigentlich nur eine Option, nämlich "Bake", bei der man noch die Temperatur, natürlich in Fahrenheit, angeben kann. Im Ofen selbst kann man auch den heißen "Draht" im Boden sehen, was alles in allem nicht sehr vertrauenswürdig aussieht. Aber für Pommes und Dino-Nuggets reicht es trotzdem.

Freitag

Da am Donnerstag nichts weiter Interessantes passiert ist, außer dem WCS-Unterricht bei Ben Morris am Abend, springe ich direkt zum Freitag.

Der Freitag hingegen war deutlich ereignisreicher: Am Morgen musste ich noch viel für die Arbeit aus dem Home-Office fertigstellen, bin damit aber genau passend fertig geworden. Danach konnte ich dann zu meinem Supervisor und einem anderen Kollegen zur UCI fahren, wo wir zunächst auf der Dachterrasse ein paar Snacks hatten, bevor ich dann in einem Meeting die Arbeit vorgestellt habe, die ich am Vormittag fertiggestellt habe.

Auf dem Campus konnte man auch Proteste vorfinden...
Auf dem Weg nach Hause haben wir dann sogar noch eine Hochzeit gesehen.

Direkt auf dem Campus war eine Hochzeitsgesellschaft
Am Abend war ich dann wieder mit meinen Mitbewohnern Essen.
"Eureka!" ist eines der Restaurants am UTC
Sehr schön ist das Feuer in der Mitte einer kleinen Wasserfläche.
Im Anschluss an das Essen wollten wir noch (alkoholfreie) Cocktails trinken, haben jedoch keine wirkliche Bar gefunden, die sowas anbietet. Darum haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen, selbst welche zu Mixen.

Durch den Crashkurs bei Moritz (Grüße an der Stelle) war ich auch einigermaßen darauf vorbereitet. Wir mussten nur einen Cocktail-Shaker kaufen. 1 Target, 1 Walmart und ein weiterer Target später hatten wir dann auch endlich einen Shaker gefunden, mussten dann allerdings nochmal zurück zu Walmart, um die notwendigen Säfte zu kaufen.

Endlich zuhause angekommen konnten wir dann mit dem Mixen anfangen. Nachdem ich den anderen eine kurze Einführung gegeben hatte, haben wir alle reihum etwas gemixt und den Abend genossen.

Wir hatten definitiv keine Probleme am Anfang, als wir das Glas vom Shaker (Boston-Shaker) lösen wollten, und uns dafür ein Tutorial auf YouTube ansehen mussten... :D

Samstag

Der Samstag hingegen war wieder recht langweilig. Da das Wetter nicht sonderlich einladend war, habe ich den Tag überwiegend zuhause verbracht, Serie geschaut und mal die Ausgaben des letzten Monats tabellarisch festgehalten.

Am Abend ging es dann für mich wieder zum Tanzen, wo ich mal was Neues ausprobieren wollte, nämlich den Tanz "Bolero", eine Mischung aus Langsamen Walzer und Rumba. Der Kurs lief auch recht gut, auch wenn sich der Tanz selbst noch ein bisschen seltsam anfühlt. Im Anschluss an den Kurs gab es dann noch ein Level 3 (höchstes Level) ChaChaCha Kurs. Ich wurde allerdings beim Warmup schon darauf hingewiesen, dass es nicht wie der "International ChaCha" getanzt wird, sondern die Technik ein wenig einfacher gehalten ist. Die Figur selbst ist jedoch auch gut übertragbar.

Tanzkurs ChaChaCha

Sonntag

Der Sonntag startete erstmal mit einem Frühstück, erneut bei der "Everyday Eatery".

In der "Everyday Eatery"
Danach bin ich wieder nach Hause gefahren, wo ich jetzt gerade diesen Eintrag schreibe und gleich im Anschluss nochmal mit dem Auto losfahren werde.