Woche #4

 Wochentage

Die meisten Tage der Woche bestanden überwiegend aus Arbeit. Am Montag Abend gab es dann wieder West Coast Swing Unterricht bei Samantha Buckwalter. Am Mittwoch gab es dann Langsamer Walzer Technik, Salsa und Bachata Unterricht.
Salsa Unterricht am Mittwoch
WCS Unterricht am Donnerstag
Der Donnerstag war dann wieder WCS Tag bei Matt.

Freitag

Am Freitag habe ich im Home Office gearbeitet und mich dann am Abend mit meinen Mitbewohnern getroffen. Da einer aus der Gruppe Pizza essen wollte, haben wir ein gutes Restaurant ausgesucht und sind dann dort hingefahren. Dort angekommen mussten wir allerdings feststellen, dass man mindestens eine Stunde warten muss, wenn man keinen Platz reserviert hat. Und so wirklich richtig gekleidet waren wir auch nicht, sodass wir uns dann nach einem anderen Ort umgesehen haben.
Beim nächsten Pizzaladen angekommen haben wir feststellen müssen, dass dieser nur Take-Away anbietet und dazu auch noch sehr teuer ist. Deshalb sind wir dann doch noch zu einem dritten Laden gefahren, der quasi bei uns zu Hause um die Ecke ist. Auf dem Weg haben wir jedoch noch folgendes gefunden:
"Wienerschnitzel", wobei die auf den ersten Blick alles außer einem Wiener Schnitzel hatten.
Hier haben wir dann letztendlich unsere Pizza geholt. Die Pizza wird hier, ähnlich wie bei Subway, direkt vor einem belegt und man kann einzeln die Zutaten wählen.
Im Anschluss haben wir dann noch Nintendo Switch gespielt und einen schönen Abend gehabt.

Samstag

Am Samstag bin ich erstmal mit einem guten Frühstück in den Tag gestartet.
Scrambled Egg Sandwich bei Everyday Eatery
Nach dem Frühstück war es dann so weit, mein neues Auto für den Monat Mai abzuholen.
Tesla Model Y für die kommenden 4 Wochen.
Mit dem neuen Auto bin ich dann erstmal nach Los Angeles gefahren, genauer gesagt zum Santa Monica Pier.
Der weltberühmte Santa Monica Pier
Bekannt ist der Pier insbesondere für die Fahrgeschäfte, wie das Riesenrad und die Achterbahn.
Achterbahn auf dem Santa Monica Pier
Am Strand konnte ich dann auch noch ein paar Rettungsschwimmer in der Ausbildung sehen, die gerade eine Art Übung hatten (zumindest glaube ich das).
Danach ging es für mich weiter die Stadt erkunden, wobei ich dabei nicht wirklich einen Plan hatte.
Ausblick aus dem Auto bei der Fahrt durch LA
Irgendwie bin ich dann in einer Gartenanlage gelandet, die etwas höher gelegen war, sodass man ein wenig Ausblick genießen konnte.
Die Location war allerdings für eine Hochzeit gemietet, sodass sehr viel gesperrt war.
Ich bin dann noch ein wenig durch Hollywood und andere Gegenden von Los Angeles gefahren, bevor ich dann in einem Diner gegessen habe.
Das Diner war so leer, dass der Kellner, der Koch und ich die einzigen Personen waren.
Dort gab es dann natürlich, wie sollte es auch anders sein, einen Burger.
Als ich dann wieder Zuhause war, hatte ich noch genug Zeit um zum Tanzen zu fahren. Dort war ich dann im Rumba Kurs, wo ich wieder daran erinnert wurde, dass Rumba hier anders getanzt wird als bei uns (unser Stil heißt hier "International Rumba"). Danach gab es dann noch den "American Tango" Kurs, der sich auch ein wenig vom Europäischen Tango unterscheidet.
Die Tango-Lehrerin und ihr Ehemann, der mit ihr vorgetanzt hat.
Und damit endete dann auch der Samstag für mich.

Sonntag

Am Sonntag habe ich mich dann mit einer Freundin von der UCI getroffen, um einen Roadtrip zu machen.
Los ging es morgens um 11 Uhr
Wir sind dann Richtung Berge gefahren zum Silverado Canyon. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass es nicht wirklich einen Parkplatz gibt, von dem aus man wandern kann. Stattdessen war es eine Straße durch den Canyon. Anfangs war es noch eine zweispurige Straße, dann wurde sie plötzlich einspurig, bis es dann keine asphaltierte Straße mehr war.
Ab diesem Punkt waren wir quasi Offroad. Entsprechend waren die meisten Fahrzeuge, die wir auf diesem Weg gesehen haben auch Pickup Trucks oder Motorräder. Mit dem Tesla hatten wir hier eindeutig nicht das richtige Fahrzeug, weshalb wir dann nach einiger Zeit auch umgedreht sind, bevor die Straße noch schlechter wurde.
Auf dem Rückweg sind wir dann noch zur "St. Michael's Abbey" gefahren, die wir von der Straße aus gesehen haben, auch wenn uns bis jetzt nicht ganz klar ist, worum es sich dabei genau handelt.
St. Michael's Abbey
Im Anschluss daran ging es dann zum Mittagessen nach Laguna Beach.
Danach haben wir die Chance genutzt und sind noch zum "Top of the World" Aussichtspunkt gefahren.
Danach war es auch schon Zeit, den Tesla das erste Mal zu laden. Deshalb sind wir dann zu einem Tesla Supercharger in der Nähe gefahren.

Tesla laden

Der gesamte Prozess des Ladens war wirklich unfassbar einfach. Im Auto haben wir einfach geschaut, welche Ladestationen in der Nähe sind. Dabei zeigt das Auto an, wie viele Stellplätze verfügbar sind und auch wie viele Teslas gerade auf dem Weg dorthin sind.
Am Ladepark angekommen konnte man schon die zahlreichen Teslas sehen, die dort geladen haben. Es war aber kein Problem, einen Parkplatz zu finden. Nach dem Einparken musste ich einfach nur das Kabel nehmen, und in das Fahrzeug einstecken. Da das Fahrzeug mit der Ladestation kommuniziert muss man nicht mit der Kreditkarte oder dem Smartphone den Ladevorgang starten, sondern alles geschieht automatisch.
Die Ladegeschwindigkeit war so gut, dass wir in 25 Minuten von 25 % auf 80 %, was das empfohlene Limit ist, geladen haben, was einer Reichweite von 240 Meilen entspricht (386 km).
Während des Ladevorgangs haben wir auf dem Display im Auto Sudoku gespielt, sodass die Zeit sehr schnell vorüber ging.

Nach dem Laden ging es dann zurück nach Irvine, wo wir spontan zum "Boomers Irvine" Freizeitpark gefahren sind. Dort gab es einige Fahrgeschäfte, Minigolf und Arcade Games, aber das war nicht wirklich was für uns.
Stattdessen sind wir dann in einen Park gegangen, um dort den Sonnenuntergang zu genießen.
Damit neigte sich dann auch die vierte Woche dem Ende zu.